Graphic History

Pressestimmen

Medien-Echo auf Publikationen und Veranstaltungen

NIEDER MIT HITLER! oder Warum Karl kein Radfahrer sein wollte (avant verlag)

„(…) eine wunderschöne Erzählung über den (gewaltlosen) Widerstand gegen eine Ideologie, die man nicht teilt. Auch wenn es einfacher gewesen wäre, ’nach oben zu buckeln und nach unten zu treten‘, hat Karl Metzner nicht klein beigegeben – nicht während des NS-Regimes, noch zur Zeit der DDR. Diese Geschichte haben Jochen Voit und Hamed Eshrat wunderschön in einen Comic gepackt, der nicht nur im Geschichtsunterricht in der Schule gelesen werden sollte.“ (Nina Pimentel Lechthoff auf der COMIC COUCH im April 2019)

„Als Auto und Leiter einer deutschen Gedenkstätte wollte Jochen Voit Jugendlichen die Lebensgeschichte Karl Metzners in Form eines Comic näherbringen. Der Dargestellte war von der Idee anfangs zwar nicht begeistert, letzten Endes mit dem Ergebnis aber doch glücklich. Eine Woche nach Fertigstellung des Comics verstarb Karl Metzner mit 91 Jahren.“ (aus dem österreichischen Jugendmagazin TOPIC, Heft 8, April 2019)

„Widerstand gegen Hitler war möglich – das zeigt die Geschichte von fünf Schülern, die ab 1943 in Erfurt aktiv wurden.“ (Daniel Diekhans am 11.4. in der Westdeutschen Zeitung)

„Check out this amazing true story about political oppression and civil courage!“ (Nico Mesterharm in seinem Meta House Art Diary, Phnom Penh im Februar 2019)

„Zwei Diktaturen, eine Graphic Novel“ (Saskia vergibt in ihrem Blog LIES-GESCHICHTE in sämtlichen Kategorien fünf von fünf Punkten, Februar 2019)

„(Es) verbinden sich Sprechblasen und Bildtexte sowie Flugblätter und Rundfunkbotschaften zu einem Ganzen, das gekonnt erzählt ist. Dass die Herrschaftsformen je in ihrer alltäglichen Immanenz gezeigt werden, ist für den Vergleich ebenso wichtig wie die Klammer durch Karls Erfahrungen. Dass sein stiller Mut aber illusionslos ermutigt, ist die innere Stärke des Buchs“ (Hans ten Doornkaat im „Magazin Geschichte“ der Neuen Zürcher Zeitung am 7.2.2019)

„Der Historiker Jochen Voit und der Comic-Künstler Hamed Eshrat rücken das Leben von Jugendlichen im NS-Staat (…) ins Bild (…) Sie zeigen in glaubwürdigen Dialogen und spannenden Perspektivwechseln in der Bildgestaltung, wie gefährlich das Insistieren auf eigener Integrität in einer Diktatur sein kann. (…) Jugendliche, die dem Lesen von historischen Romanen nicht unbedingt zugewandt sind, könnte diese klassische Form einer Graphic Novel als wunderbarer Türöffner dienen, um der Zeitgeschichte näher zu rücken.“ (Siggi Seuß in der Süddeutschen Zeitung, 29./30.12.2018)

„Jochen Voit und Hamed Eshrat erzählen die weitgehend vergessene Geschichte der Widerstandsgruppe um Jochen Bock. (…) ein Beispiel für die Kraft des Gewissens. Und dass man oft die Wahl hat, den Mund nicht zu halten“ (Tobias Prüwer am 5.12.2018 auf kreuzer online)

„Klare Leseempfehlung!“ (Jill am 2.12.2018 auf Letterheart)

„Ein durchschnittlicher und willfähriger Arbeiter geht durch sein Leben wie ein Radfahrer, heißt es an einer Stelle: ‚Nach oben buckeln, nach unten treten.‘ Genau das will und macht Karl Metzner nicht. Frei von jeglichem Pathos erzählen der Historiker Jochen Voit (…) und der in Teheran geborene Berliner (…) Comic-Künstler Hamed Eshrat die Geschichte Karl Metzners und der Widerstandsgruppe um Jochen Bock. (…) Wer NIEDER MIT HITLER! liest, spürt auf jeder Seite, dass die beiden Autoren sich gefunden haben. Ihre Schilderung verbindet den Sinn für die große, bewegende Geschichte mit der Hingabe zum historischen Detail.“(Florian Meyer in STRAPAZIN Nr. 133, Dezember 2018)

„Nüchterne Zeitgeschichte“ (Jürgen Schickinger in der Badener Zeitung am 10.11.2018)

„Der Band hat für mich einen ganz großen Gänsehautmoment – auf den letzten redaktionellen Seiten, wenn die unglaubliche Botschaft dieses Buches noch einmal wiederholt wird. Alles ist wahr! Denn dort stellen die Künstler die realen fünf Jungen vor und was aus ihnen geworden ist.“ (Bernd Hinrichs am 5.11.2018 im Comic Report)

„Aufrüttelnd und eindrucksvoll“ (BB in ALFONZ 04/2018)

„In dieser auf der Biografie von Karl Metzner beruhenden Graphic Novel erzählen Zeichner Hamed Eshrat und Autor Jochen Voit berührend davon, wie man auch in unmöglichen Zeiten Haltung bewahren kann.“ (Westdeutsche Allgemeine, 25.10.2018)

„Dass die doppelte Widerstandsgeschichte erst jetzt ans Tageslicht kommt, hat mit Beharrlichkeit und Forscherglück zu tun. (…) Von der Umsetzung der Geschichte musste am Ende nur noch Karl Metzner selbst überzeugt werden, der mit Comics erst mal nichts anzufangen wusste. ‚Er hat dann aber mit seiner Pfarrerin gesprochen, die ihm sagte, dass die jungen Leute von heute mit dem Medieum arbeiten‘, so Voit schmunzelnd. Über das Ergebnis sei er aber schließlich glücklich gewesen. Wenige Tage bevor Karl Metzner am 26. August dieses Jahres starb, hielt er den fertigen Comic seines Lebens in den Händen. Jochen Voit: ‚Es war, als hätte er drauf gewartet.'“ (Sebastian Bauer in der BZ, 24.10.2019)

„Man ist sehr an den Gefühlen von Karl dran durch die Bilder. Und kriegt vor Augen geführt, was Terror und Psychoterror mit Menschen machen können. (…) Ein Comic, der Mut macht und dabei auch noch spannend ist!“ (Kerstin Burlage auf Radio Bremen, 5.10.2018)

„Die Geschwister Scholl und die ‚Weiße Rose‘, Claus Schenk Graf von Stauffenberg und das Attentat vom 20. Juli 1944 – an sie denkt jeder, wenn vom Widerstand die Rede ist. Widerständler wie Metzner und seine Mitschüler sind kaum bekannt. (…) Für den Comic über sein aufregendes und vor allem aufrechtes Leben steuerte der Erfurter Originaldokumente bei und erlaubte den Autoren, aus Briefen zu zitieren, die er aus dem Gefängnis an seine Mutter geschrieben hatte. Geduldig beantwortete er ihnen alle Fragen und viele seiner Antworten sind wörtlich in den Comic eingeflossen. (…) Die sorgfältig recherchierte und eindringlich gezeichnete Graphic Novel ‚Nieder mit Hitler‘ ist eine angemessene Würdigung für diesen bescheidenen Helden.“ (Stephan Müller in der Freien Presse, 5. Oktober 2018)

„Auf ungewöhnliche Weise widmen sich der Berliner Zeichner Hamed Eshrat und der Erfurter Historiker Jochen Voit in ihrem Buch ‚Nieder mit Hitler!‘ der Geschichte des kürzlich verstorbenen Karl Metzner. Er selbst hat vor dem Tod zugestimmt, seinen Widerstand gegen zwei Diktaturen als Graphic Novel zu erzählen. (…) Eshrat und Voit gelingt es, in gänzlich unplakativen, mitunter poetisch vielsagenden Bildern eine etwas andere Widerstandsgeschichte zu erzählen.“  (Maurice Wojach in der Märkischen Allgemeinen Zeitung, 2./3. Oktober 2018)

„Hamed Eshrats reduzierter, ausdrucksstarker Stil verleiht dem sachlichen Szenario von Jochen Voit emotionale Tiefe.“ (Matthias Penkert-Henning im Tagesspiegel, 27.09.2018)

„Das macht ‚Nieder mit Hitler‘ besonders faszinierend: der Widerstand eines Einzelnen in zwei Systemen. […] Dass das Thema nach Chemnitz in den ostdeutschen Bundesländern von besonderer Relevanz ist, liegt auf der Hand, und der Westen sollte sich nicht einbilden, so etwas könne ihm nicht passieren.“ (Andreas Platthaus auf faz.net am 25.9.2018)

„Diese kompakt auf den Punkt und in starken Bildern erzählte Geschichte über den aufrechten Gang eignet sich besonders, aber nicht nur für ein junges Publikum. (Anke Groenwald in der Neuen Westfälischen am 20.9.2018)

„Widerstand in Bildern“ (Hanno Müller in der Thüringer Allgemeinen, 15. September 2018)

„Leitmotivisch zieht sich das Radfahren durch den Band. Der junge Karl ist Fan des Radsportlers Erich Metze, dessen Rennen Eshrat mit dynamischem Strich einfängt. Im Knast schließlich lehrt ein alter Häftling Karl, worauf es ankommt im Leben, wenn man sich Ärger ersparen will: Radfahren – oben buckeln, unten treten. Eine Lehre, die Karl metzner nie angenommen hat. (…) Ein Held, gerade weil er ein ganz normaler Mensch mit Ängsten war, der nicht im Mittelpunkt stehen wollte – und doch für seine Meinung aufstand. (Dimo Riess in der Leipziger Volkszeitung, 13.9.2019)

„Die einzelnen Handlungsstränge werden abwechselnd erzählt und in unterschiedlichen Stilen gezeichnet. Dabei stellt sich die Frage, wieso sich der Zeichner für eine bunte Darstellung des Nationalsozialismus und für eine graue Darstellung der DDR entschieden hat.“ (Paul Schall auf PrettyInNoise am 6.9.2018)

„Die Geschichte gehorcht keiner konventionellen Dramaturgie, vermeidet Klischees in der Handlungsführung und orientiert sich sehr nah an tatsächlichen Ereignissen.“ (Heiner Lünstedt auf Hightlightzone am 5.9.2018)

 „Eine sehr anrührende und poetisch gezeichnete Geschichte, die in einer pastellfarbigen Naziwelt und einer grau-in-grauen DDR-Szenerie spielt und dabei fesselnd authentische Geschichte vermittelt. (…) sehr empfehlenswerte Graphic Novel.“ (Wolfgang Schilling auf MDR Kultur, 2.9.2018)