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Pressemitteilungen zu länger zurückliegenden Veranstaltungen





Jochen Voit und Gabriel Hageni vor dem Kino Krokodil

Seit 2005 veranstaltet erinnerungsort.de in Zusammenarbeit mit dem Kino Krokodil in Berlin Filmabende und Ausstellungen. Die zuletzt durchgeführten kulturhistorischen Veranstaltungen drehten sich um die Themen Sozialistische Heldenverehrung sowie Spanischer Bürgerkrieg.





Liebesgrüße aus der Sowjetunion. Briefe an den "Sänger der Arbeiterklasse" (1950-1980) - Die Ausstellung war vom 13. Oktober bis zum 10. November 2006 zu sehen.



MADRID IM FEUER - DER SPANISCHE BÜRGERKRIEG IM SOWJETISCHEN FILM: Wochenschauen, Spielfilme und Dokumentationen 1936 - 1980 (Oktober/November 2006; vgl. das
Kinoprogramm)









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Historikertag 2006 in Konstanz:

Jochen Voit gewinnt den 1. Preis beim Posterwettbewerb für Doktoranden - der prämierte Poster-Entwurf sowie Fotos von der Preisverleihung sind zu besichtigen unter Historikertag 2006.

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Weitere Veranstaltungen:
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Pressetext zu "Der Spanische Bürgerkrieg im Gedächtnis der Deutschen":

Vor 70 Jahren begann der Spanische Bürgerkrieg – ein historisches Ereignis von europäischer Dimension (1936-1939). Aus diesem Anlass startet am 19. Mai 2006 im Kino Krokodil eine Filmreihe, die sich mit kulturgeschichtlichen Aspekten des Spanienkriegs befasst. Im Mittelpunkt stehen die unterschiedlichen Formen und Muster der Spanien-Erinnerung im geteilten und im wiedervereinigten Deutschland.


Plakat zum Filmabend am 19.5.06 (Gestaltung: Susanne Ogan)


Gezeigt wird zunächst der Dokumentarfilm „Unversöhnliche Erinnerungen" aus dem Jahr 1979, der im Auftrag des ZDF produziert und mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet wurde (u.a. auf Festivals in Oberhausen und Leipzig). Es handelt sich um ein bewegendes Doppelporträt zweier am Spanischen Bürgerkrieg beteiligter Deutscher, von denen der eine als Interbrigadist auf Seiten der Spanischen Republik kämpfte und der andere als Flieger der Wehrmacht auf Seiten des Putschisten Franco.

Nach der Vorführung des 16mm-Films werden Ausschnitte aus einem Interview mit dem Regisseur Klaus Volkenborn gezeigt. Klaus Volkenborn berichtet darin über die politische Empörung, die sein Film vor 25 Jahren in der Bundesrepublik ausgelöst hat.

Für Herbst 2006 ist ein weiterer Filmabend zum Thema "Der Spanische Bürgerkrieg im Gedächtnis der Deutschen" geplant. Dann wird es um die spezielle Perspektive der DDR auf den "Spanischen Befreiungskampf" gehen. Gezeigt wird der Spielfilm "Fünf Patronenhülsen".

Ziel der Veranstaltungsreihe ist es, den Blick zu schärfen für die Unverhältnismäßigkeit deutsch-deutscher Erinnerung an den Krieg in Spanien: Zelebrieren auf der einen, Verschweigen auf der anderen Seite – diese beiden Extreme haben lange den Umgang der Deutschen mit dem Spanienkrieg geprägt.

Gedreht wurde "Unversöhnliche Erinnerungen" von Johann Feindt, Karl Siebig und Klaus Volkenborn. Produzent war Klaus Volkenborn.


Veranstaltungsort ist das
Kino Krokodil in der Greifenhagener Straße 32 in Berlin-Prenzlauer Berg.


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Literatur zum Thema:

BERG, ANGELA: Die Internationalen Brigaden im Spanischen Bürgerkrieg 1936-1939. Essen (Klartext) 2005.
SCHAUFF, FRANK: Der verspielte Sieg. Sowjetunion, Kommunistische Internationale und Spanischer Bürgerkrieg 1936-1939. 2. veränd. Aufl., Frankfurt am Main / New York (Campus) 2005.
UHL, MICHAEL: Mythos Spanien. Das Erbe der internationalen Brigaden in der DDR. Bonn (Dietz) 2004.
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Filmplakat "Unversöhnliche Erinnerungen"
Filmplakat aus dem Jahr 1979





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FILMABEND ZUM 25. TODESTAG VON ERNST BUSCH (Pressetext):

Er gehört zu den legendären Figuren der deutschen Linken im 20. Jahrhundert. Kapitalismuskritik und sozialistische Propaganda kennzeichneten seine Kunst. Und er war einer der wenigen auch im Ausland bekannten Stars der DDR.

Am 27. Mai 2005 präsentiert Jochen Voit unveröffentlichtes Filmmaterial über das „singende Herz der Arbeiterklasse“ (Hanns Eisler über Ernst Busch). Den Auftakt zu einer Reihe von Veranstaltungen anlässlich des 25. Todestages des kommunistischen Sängers und Schauspielers bildet ein besonderer Filmabend mit besonderen Gästen. Der Abend steht unter der Überschrift:

DER SÄNGER DER ARBEITERKLASSE UND DER FILMSTUDENT: ERNST BUSCH UND KARL SIEBIG – EINE DEUTSCH-DEUTSCHE GESCHICHTE AUS DEN 70ERN

Gezeigt wird zunächst der Film VERGESST ES NIE, WIE ES BEGANN, der 1978 von Studenten der Berliner Filmhochschule fürs ZDF gedreht wurde – die Regie hatte Karl Siebig. Nach dem Film werden Ausschnitte aus bisher nicht publiziertem Filmmaterial über Busch gezeigt. Und es gibt ein Gespräch mit den Machern der Filmaufnahmen: mit Karl Siebig, der heute Dokumentationen für den NDR in Kiel macht, und mit Klaus Volkenborn, Produzent in Berlin (DIE SPIELWÜTIGEN). Die Filmstudenten von einst werden Auskunft geben über das in den 70ern aufblühende Interesse der West-Linken an revolutionären Figuren wie Ernst Busch. Moderiert wird der Abend von Jochen Voit, der sich seit Jahren mit Ernst Busch beschäftigt und zur Zeit an einer wissenschaftlichen Biografie über den proletarischen Helden arbeitet.

FREITAG, 27.5.2005 + 19:30 UHR + KINO KROKODIL + GREIFENHAGENER STR. 32  BERLIN UNKOSTENBEITRAG: 5,- € / 3,- € FÜR MITGLIEDER

Ernst Busch (1900-1980) gehört wie Brecht und Eisler zu den legendären Figuren der deutschen Linken im 20. Jahrhundert. Er spielte in Kultfilmen mit wie KUHLE WAMPE oder der DREIGROSCHENOPER, seine Propaganda-Songs gehörten früher zu jeder ordentlichen 1.Mai-Kundgebung, so manche Zeile wurde gar zum geflügelten Wort: "Vorwärts und nicht vergessen!", "Ami, go home!" oder "Die Partei hat immer recht!". In der DDR war der Sänger und Schauspieler ein Star, ein Held der Arbeiterklasse. Im Westen war er dagegen lange Zeit nur Eingeweihten ein Begriff. Das änderte sich jedoch in den 70er Jahren: Plötzlich erschienen seine Songs auch in der Bundesrepublik auf Schallplatten, und junge Filmemacher aus dem Westen drehten Dokumentationen über und mit Ernst Busch. Besonders intensiv beschäftigte sich Karl Siebig, damals Student der stark links geprägten DFFB, mit dem "singenden Herz der Arbeiterklasse" (Hanns Eisler über Ernst Busch). Bereits 1976 drehte Siebig einen ersten Film über Busch (ICH BIN KEIN HERR). Nach seiner zweiten Busch-Doku 1978 folgten verschiedene Radiobeiträge, Ausstellungen und zwei Bücher über Busch.


Filmplakat "Vergeßt es nie, wie es begann"
Filmplakat aus dem Jahr 1978





Gabriel Hageni, Jochen Voit, Karl Siebig, Heide Breitel
Im Kino Krokodil am 27. Mai 2005 im Scheinwerferlicht: v.r.n.l. die Filmemacher Heide Breitel und Karl Siebig, Moderator Jochen Voit und Kinobetreiber Gabriel Hageni (Foto: Jens Leske)







Presse-Echo Filmabend im Kino Krokodil





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Plakat zum Filmabend:

Plakat zum Filmabend im Krokodil im Mai 2005
Poster zu einem Filmabend im Kino Krokodil anlässlich des 25. Todestages von Ernst Busch
(Gestaltung: Susanne Ogan)



Das zu Grunde liegende Foto ist 1977 auf dem Balkon der Deutschen Film- und Fernsehakademie in West-Berlin entstanden. Der junge Filmemacher Karl Siebig hatte Ernst Busch zur Vorführung seines ersten Films eingeladen.  Die 45minütige Dokumentation über Busch trug den Titel "Ich bin kein Herr - Ernst Busch in Kiel 1900-1924".  Sie lief 1977 auf Filmfestivals in Oberhausen und Moskau sowie in den dritten Programmen der ARD. Kurz darauf drehte Karl Siebig einen weiteren Film über Busch: "Vergessst es nie, wie es begann!" Über die schwierigen Dreharbeiten (gemeinsam mit Johann Feindt, Klaus Volkenborn und Heide Breitel) sprechen Karl Siebig und Klaus Volkenborn im Interview. Weiteres Bildmaterial zum Thema findet sich in der Rubrik Fotos.







Letztes Update 01.06.2010 | CopyrightŠ Jochen Voit 2005 | Seite drucken | Seite einem Freund senden

"Das singende Herz der Arbeiterklasse"
Erinnerungsorte revisited



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